Knappe Niederlage in Pöcking

 

Nach dem Kantersieg in der Vorwoche, reisten die STS-Damen diesmal mit einem eher schwach besetzten Kader an, der einige krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen musste.

 

Beide Teams begannen defensiv stark und ließen kaum Tormöglichkeiten zu. So ergab sich aufgrund zweier gleich starker Mannschaften ein Spiel, das sich größtenteils im Mittelfeld abspielte.

 

Resultat: Ausgeglichene Nullnummer zur Halbzeit. Nach der Pause kamen die Pöckinger besser aus der Kabine und übernahmen kurzzeitig die Kontrolle über das Spiel. Dies nutzten sie in der 65. Spielminute aus, als Lisanne Röhrdanz eine kleine Unsicherheit in der STS-Defensive erkannte. Sie erkämpfte sich den Ball und musste ihn nur noch an der Torhüterin vorbei ins Tor einschieben.

 

Nach dem Rückstand versuchte der STS mit aller Macht das Spiel noch zu drehen und warf alles nach vorne. Hundertprozentige Torchancen blieben allerdings aus. Am Ende war es ein hartumkämpftes Spiel, das leider glücklos für die STS-Damen ausging.

 


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Kantersieg gegen Wacker München III

 

Von der ersten Minute an präsentierten sich die Scheyerer Mädels bis in die Haarspitzen motiviert und legten gegen einen sehr hochstehenden Gegner los wie die Feuerwehr. So brachte Laura Friedl die Schwarz-Gelben in der 10. Spielminute nach toller Vorlage von Julia Witzel in Führung.
Nach dem frühen Tor verflachte das Tempo jedoch etwas, wodurch Wacker zu mehr Spielanteilen kam. Nach 34 Minuten war das kleine Tief überwunden und das Sturmduo Friedl/Mahl erhöhte auf 2:0 (Vorlage: Laura Friedl, Tor: Lucia Mahl). Zwei weiteren Toren verweigerte der Schiedsrichter leider die Anerkennung wegen Abseits. 
Mit Halbzeit Zwei begann dann ein wahres Feuerwerk an Chancen und Toren für den STS.
In der 50. Spielminute erhöhte wiederum Lucia Mahl nach Vorarbeit durch Elke Kirzinger auf 3:0. Nur fünf Minuten später schnürrte auch Laura Friedl ihren Doppelpack, ebenfalls nach Vorarbeit von Elke Kirzinger zum 4:0. Direkt im Anschluss konnte Neuzugang Laura Böhm in ihrem ersten Spiel für den ST Scheyern ihren Einstandstreffer erzielen (5:0, 67. Minute). Zwischenzeitliche Vorstöße der Münchnerinnen konnte die Scheyrer Defensivabteilung um Torfrau Nadja Schedl ohne Probleme abwehren. Die letzten beiden Tore gingen auf das Konto von Ramona Zeilnhofer, die frisch eingewechselt mit einem Doppelpack (74. und 89. Minute) für den 7:0 Endstand sorgte. 
Mit diesem Sieg bauen die Scheyerer Mädels ihr Punktekonto auf 11 Punkte aus und schieben sich ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle.  


Glückliches Unentschieden beim Tabellenletzten

Unter regnerischen und kalten Bedingungen erlebten die Scheyrer Mädels eine erste Halbzeit zum Vergessen. Zwar konnte die Mannschaft in den ersten Minuten ein paar Akzente setzen, lief aber sonst in Halbzeit eins fast nur hinter her. Nach vielen ungenutzten Chancen ging Teutonia in der 26. Minute verdient in Führung. Auch danach hatte die Scheyrer Defensive alle Hände voll zu tun um einen höheren Rückstand zu verhindern. Offensivaktionen waren Mangelware, da meist der entscheidende letzte Pass sein Ziel nicht fand.
Nach dem Pausentee kam Scheyern besser aus der Kabine und konnte in der 52. Spielminute den Ausgleich erzielen. Laura Friedl behielt allein vor dem Tor die Übersicht und erzielte ihren dritten Saisontreffer. In der Folge gab es für uns einige Möglichkeiten in Führung zu gehen, jedoch fiel das Tor auf der anderen Seite. Mit einem Sonntagsschuss ging Teutonia in der 57. Minute mit 2:1 in Führung. Danach gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Lucia Mahl nutzte in der 65. Minute nach vorangegangenem Abschlusspech ihre Chance und erzielte den erneuten Ausgleich zum 2:2. Zehn Minuten später nutzte Teutonia eine verletzungsbedingte Unterzahl der Scheyrer Mädels und ging mit 3:2 in Führung. Den Schlusspunkt setzte Lisa Lugmair mit einem direkten Freistoßtor und dem vermutlich längsten Anlauf der Scheyrer Fußballhistorie zum 3:3.


Nichts zu holen gegen Neuried

Die Scheyrer Mädels erwischten einen guten Start ins Spiel. Von Minute eins an begegnete man den Gästen aus Neuried mit hohen läuferischen Aufwand und einem starken Zweikampfverhalten auf Augenhöhe.
Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst Mangelware und Theresa Feldmann, die ihre Premiere im STS-Tor feierte, in der 1. Halbzeit weitgehend beschäftigungslos. Auf der anderen Seite fehlten dagegen bei den beiden aussichtsreichsten Möglichkeiten von Laura Friedl und Luci Mahl nur Zehntimeter. Torlos ging es in die Kabine.
Die 2. Halbzeit gestaltete Neuried deutlich offensiver, doch es waren die Scheyrer Mädels die in der 63. Minute in Führung gingen. Laura setzte einen Freistoß an die Latte und Elke Kirzinger behielt die Übersicht und vollstreckte zum umjubelten 1:0. Zwei Minuten später dann der Schock. Völlig unbedrängt ging eine Stürmerin des TSV Neuried im Strafraum zu Fall und der junge Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Nichts zu halten für Theresa. 1:1. Und die Gäste legten nach. In der 76. Minute enteilte eine TSV-Stürmerin aus abseitsverdächtiger Position und brachte den STS auf die Verliererstraße. Den Versuch in der Schlussphase alles auf eine Karte zu setzen, um eine couragierte Leistung doch noch mit einem Punkt zu belohnen, nutze
Neuried in der 88. Minute für sich. Ein unhaltbarer Distanzschuss markierte den 3:1 Endstand.


Scheyern holt Punkt in Attenkirchen

Die Begegnung begann ohne langes Abtasten, denn beide Mannschaften zeigten von Anfang an offensiven Fußball. Bereits nach 4 Minuten fiel der Führungstreffer für die Gastgeberinnen durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter. Nicht's zu halten für Nadja Schedl. Etwas geschockt vom frühen Rückstand dauerte es bis zur 20. Spielminute ehe sich unsere Mädls eine hochkarätige Chance nach der anderen erarbeiteten. Die besten Möglichkeiten blieben allerdings ungenutzt auch dank Attenkirchens glänzend aufgelegten Torhüterin. In der 43. Minute dann aber der wichtige Ausgleichstreffer. Laura Friedl behielt die Übersicht und vollendete mit einem trockenen Schuss ins lange Eck.
In der 2. Halbzeit dann das gewohnte Bild. Unsere Mädls liefen an, die Chancenauswertung blieb aber mangelhaft. So ging es mit “nur“ einem Punkt im Gepäck zurück nach Scheyern.


Murnau ohne Mittel gegen schwarz-gelbes Abwehrbollwerk

Auf einigen Positionen verändert traten unsere Damen das Auswärtsspiel gegen den TSV 1865 Murnau an. Susanne Pichler und Anna Forge mussten verletzungsbedingt passen. Auch Laura Friedl und Julia Witzel waren angeschlagen, aber bissen auf die Zähne.
Murnau entpuppte sich von der ersten Minute an, als die erwartet schwere Aufgabe. Aber auch unsere Mädels kamen zu ihren Torchancen.
So verfehlte Teresa Ostermeier das gegnerische Gehäuse nur denkbar knapp. In Minute 25 dann der viel umjubelte Führungstreffer. Nach einer von Laura getretenen Ecke stand Eva-Maria Rödler goldrichtig und schob mit ihrem 2. Saisontreffer zum 1:0 Halbzeitstand ein.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeberinnen den Druck nochmal spürbar. Doch an der starken Scheyrer Defensive gab es an diesem Samstag kein vorbeikommen.  Spätestens bei Torfrau Nadja Schedl war Schluss, die in der 73. Minuten mit einer Fußabwehr aus kürzester Distanz ihr ganzes Können zeigte und die drei Punkte festhielt.
So kann es weiter gehen !


Damen siegen gegen den SV Untermenzing

Im ersten Heimspiel der Saison hatten die Damen schon etwas gut zu machen nach der Derbypleite. Es war eher ein kämpferischer Auftritt beider Teams in den ersten 45 Minuten - Viele Zweikämpfe, wenig Spielfluß und kaum Chancen auf beiden Seiten. Luci Mahl und Laura Friedl scheiterten mit den größten Möglichkeiten jeweils am starken Keeper der Gäste.

Nach dem Seitenwechsel kam Scheyern besser ins Spiel, der Druck auf den Gegner wurde erhöht und die herausgespielten Tormöglichkeiten wurden immer gefärhlicher. Nach einer Ecke von Anna Forge stand Eva-Maria Rödler im Strafraum goldrichtig und verwandelte sehenswert zur Führung der STS-Damen.

Nur 3 Minuten später steckte Luci auf Laura durch, welche den Keeper ins Leere laufen ließ und zum 2:0 vollstreckte. Bis zur 83. Minute kontrolliert Scheyern die Partie. Eine direkt verwandelte Ecke durch Cindy Rak brachte die Münchner nochmals zurück ins Spiel. Kurz vor dem Ende tankte sich Laura Friedl durch die Abwehr der Münchner, tanzte den Torwart aus und legte Teresa Ostermeier den Ball zum Verwandeln quasi auf die Torlinie - 3:1! Die Gäste gaben aber noch nicht auf und markierten in der Nachspielzeit durch Laura Schager den Endstand zum 3:2.

Verdienter Heimsieg - weiter so!


Niederlage im Derby zum Saisonauftakt

Zum Saisonauftakt wartete mit dem SV Geroldshausen gleich ein erster Härtetest. Die Scheyrer Damen erwischten zunächst den besseren Start und konnten die erste gefährliche Torchance des Lokalderbys verzeichnen. In der 11. Spielminute klingelte es dann aber zum ersten Mal auf der anderen Seite. Und Geroldshausen legte nach (13./ 16./ 22. und 35.)  Zur Halbzeit stand es bereits 5:0. Anders als im letzten Aufeinandertreffen blieb allerdings eine fulminante Aufholjagd unserer Mädls in der 2. Halbzeit aus. Jetzt heißt es das Spiel möglichst schnell zu vergessen und es das nächste Mal einfach besser zu machen.


Damen locker im Achtelfinale


Nach einem Freilos in der 1. Runde galt es für unsere Damen am Sonntag gegen die SpVgg Röhrmoos (Kreisliga) die erste Hürde im Bezirkspokal zu nehmen. Ein Doppelschlag in der 29. und 31. Minute brachte die mit einem Durchschnittsalter von 22,82 Jahren recht junge Elf bereits früh auf die Siegerstraße. Zunächst war Laura Friedl nach einem Abpraller zur Stelle ehe Neuzugang Lucia Mahl humorlos zum 2:0 vollstreckte, nachdem sie schön durch Laura in Szene gesetzt wurde. Zwar kam Röhrmoos durch einen Treffer in der 36. Minute nochmal heran, doch mit ihrem zweiten Treffer stellte Laura in der 74. Minute, nach feiner Vorarbeit von Lucia, den alten Abstand wieder her. Kurz vor Schluss schnürte dann auch noch Lucia einen Doppelpack und markierte damit den 4:1 Endstand. Alles in allem eine gelungene Generalprobe für den Saisonauftakt in der Bezirksliga 2 am kommenden Sonntag.


Interview mit Katrin Lachermeier und Martin Tausendfreund.

Hallo Kati, hallo Martin, ein neues Team macht sich auf, die Damenmannschaft zu führen? Nachdem Kati ja schon ein Weilchen dabei ist, die erste Frage an den Martin: Deine erste Damenmannschaft bzw. wen hast Du bisher trainiert?


Martin: Ja und nein. Die erste Damenmannschaft ist es in dem Sinne, dass ich jetzt als Mannschaftstrainer agieren werde. Da ich die letzten zwei Jahre aber bereits als Torwarttrainer bei den Mädls tätig war, kenne ich die Mannschaft schon ein wenig.

Außer Torhüter habe ich bisher nur eine B-Jugend trainiert und das ist mittlerweile schon fünf bis sechs Jahre her. Ich freue mich daher sehr auf die neue Herausforderung.

 

Kati, bisher war mit Lena eine Frau Deine Trainerpartnerin. Wird jetzt mit einem Mann an Deiner Seite (oh mein Gott, hoffentlich wird das nicht falsch verstanden ;-)) alles anders?

 

Kati: Das wird sich zeigen. Wir haben beide die gleichen Vorstellungen, welche Art von Fußball wir sehen wollen und Martin ist ja schon ein Weilchen mit an Bord - denke das wird super funktionieren, auch wenn er keine hohen Schuhe trägt ;-) 

 

Im letzten Jahr Platz 6, diesmal mit vier Punkten weniger Platz 7. Ist das der Bereich, wo die Mannschaft hingehört?

 

Kati: In den letzten Jahren haben wir leider in der ersten Saisonhälfte zu viele Punkte liegen gelassen. Was möglich ist, wenn alle Spielerinnen fit sind und wir unser Potential abrufen können, hat man in den letzten Saisonspielen gesehen. Dann können wir mit den guten Teams mithalten. Wenn wir es schaffen gut aus den Startlöchern zu kommen, ist eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte im Bereich des Möglichen.

 

Wie bewertet Ihr die letzte Saison und was folgt daraus für Euch für die neue Saison?

 

Martin: Da wir das ausgegebene Saisonziel mit dem 7. Platz nicht erreicht haben, können wir nicht ganz zufrieden sein. Auch weil die Platzierung in den letzten drei Jahren Bezirksliga unser schlechtestes Ergebnis markiert. Zu oft haben wir im letzten Drittel noch ein gutes Ergebnis durch mangelnde Konzentration und fehlendes Selbstbewusstsein aus der Hand gegeben. Doch die Art und Weise wie sich die Mannschaft gegen Ende der Saison aus dem Tabellenkeller gezogen und wieder spielerische Akzente gesetzt hat, war schon sehr beeindruckend. Diesen Schwung wollen wir unbedingt in die neue Saison mitnehmen. Dafür werden wir verstärkt an unserer Fitness arbeiten. 

 

Gibt es Überlegungen, Dinge grundsätzlich zu verändern?

 

Martin: Wir werden definitiv weiter Fußball spielen. 

 

Kati: In der Vorbereitung werden wir aber schon die einen oder anderen Dinge ausprobieren.

 

Lange saht Ihr wie ein Absteiger aus. Was ist dann passiert?

 

Kati: Nach einer ausgesprochenen Siegprämie vor dem Saisonfinale ging's steil bergauf.

 

Martin: Das wollen wir diese Saison lieber vermeiden ;-)

 

Kati: Entscheidend für die Trendwende war vor allem unsere stark verbesserte Fitness. Nach dem Sieg gegen Weyarn (Anm. d. Red. 6:0) kam auch der Glaube an die eigene Stärke zurück. Mit dem notwendigen Selbstvertrauen im Gepäck und einer starken Energieleistung konnten wir dann das kurz darauf folgende Derby nach einem 0:2 Rückstand zur Halbzeit noch für uns entscheiden,wodurch letztendlich der ganz große Druck abfielMit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen war dann das Thema „Abstieg“ endgültig vom Tisch.

 

Eine der großen Stärken war immer der Zusammenhalt der Truppe. Geht das einfach so weiter, oder plant ihr bereits neue gemeinsame Erlebnisse für die neue Saison? Wenn es noch geheim ist, könnt Ihr auch mit Ja oder Nein antworten.

 

Kati: Auch in der kommenden Saison steht der Teamspirit natürlich wieder im Mittelpunkt - das ein oder andere Event werden wir sicher aus dem Hut zaubern. 

 

Habt Ihr Neuzugänge und wenn ja, auf welchen Positionen?

 

Martin: Wir freuen uns, dass mit Johanna Burghardt, Julia Dierl, Julia Witzel, Nicole Lavrov, Teresa Ostermeier (alle Scheyern) und Lucia Mahl (Gerolsbach) sechs Mädls aus der SG Scheyern/Gerolsbach den Schritt in die Damenmannschaft wagen. In erster Linie werden sie unsere Offensive verstärken, damit wir dort zukünftig flexibler aufgestellt sind. Wir werden ihnen aber auch die Zeit geben, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Komplett unbekannt ist den Mädls die Mannschaft nicht, denn in der Rückrunde haben sie schon mehrere Trainingseinheiten bei uns absolviert. 

 

Wie schaut es mit dem eigenen Nachwuchs aus? Kommt da mittelfristig was nach?

 

Kati: Leider können wir nächste Saison keine Juniorinnen-Mannschaft stellen. Für die Mädls besteht jedoch erstmals die Möglichkeit bis zur A-Jugend bei den Jungs mitzuspielen, was sich sicherlich positiv auf deren fußballerische Entwicklung auswirken wird. Wir sind daher optimistisch, dass wir zukünftig weiter auf den eigenen Nachwuchs setzen können. 

 

Gibt es ein konkretes Ziel für die neue Saison?

 

Martin: Grundsätzlich wollen wir uns Jahr für Jahr verbessern. Da wir vergangene Saison in der unteren Tabellenhälfte gelandet sind, werden wir versuchen uns in der kommenden Spielzeit in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Entscheidend wird sein, wie wir in die Saison starten. Dafür wollen wir in der Vorbereitung den Grundstein legen. 

 

Kati, Martin, vielen Dank für dieses Interview. Beste Grüße an die Mannschaft und alles Gute für die neue Saison.