Alle Spiele vom 16. Oktober 2016 bis zum 26. April 2017 findet Ihr hier.

Alle Spiele bis zum 15. Oktober 2016 findet Ihr hier.

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Nach dem Spiel.

 

Hat man schon während des Spiels gesehen, was der STS für geile Fans hat (die Ottobrunner Verantwortli- chen schauten ganz bedröppelt), so war es nach Abpfiff einfach unglaub-lich. Die Mannschaft noch tiefbetrübt auf dem Rasen, und schonwurde ein Fanlied nach dem anderen gesungen.


Es dauerte zwar einen Moment, dann antwortete die Mannschaft stimmge-waltig mit "Scheyern hat die besten Fans der Welt...". Gänsehaut pur.

 

Nach der Heimfahrt mit dem Bus entwickelte sich im Vereinsheim eine Stimmung, wie sie andere Vereine nicht einmal nach einem Aufstieg hinbekommen (ich war am nächsten Tag nochmals in Ottobrunn und habe nachgefragt: 


scheinbar haben die gar nicht gefeiert?!)

 

Egal. Unsere Mannschaft hatte Lust auf Party. Und das sei ihr gegönnt: 

Erst einmal reinfinden in die Liga. Viele Verletzte. Keine Stürmer. Weit abgeschlagen nach der Hinrunde. Riesenrückrunde gespielt. Am letzten Spieltag noch die Relegation erreicht. Das alles ging nur noch mit Hilfe von Fortuna. Und dann das vermutlich beste Spiel der Saison nach Blitzstart leider nicht gewonnen. Das muss auch ein Fussballer erst einmal verarbeiten.

 

Auch klasse: die Verabschiedung am Abend der Spieler, die die Mannschaft verlassen. Soviel Herzlichkeit, soviel Mannschaftsgeist, diese Mannschaft ist super intakt. Wir können uns auf die neue Saison freuen! Und ich glaube, da gibt es Einen, der besonders leidet. Aber ich verrate nicht wer.

Das Spiel.

 

Nicht vergleichbar mit dem Hinspiel. Breite Brust. Offensive Ausrichtung. Mega Fans. 

 

Und dann dauert es gerade einmal drei Minuten und Lukas Berger erzielt den Scheyerer Führungstref-fer. Aus zwölf Metern fand der Ball den Weg ins Tor.

Das war natürlich genau das, was Mannschaft und Zuschauer brauchten. 

 

Aber leider kam der Gegentreffer bereits in der 14. Minute. Das Spiel war wieder völlig offen. Scheyern brauchte noch ein Tor und Ottobrunn wurde hinten immer stabiler.

 

Und blieben mit ihren schnellen schnellen Stürmern immer brand-gefährlich.

 

Der STS bekam seine Chancen dann erst in den letzten Minuten. Raphael Boser mit einem schönen Kopfball in der 85. Minute und kurz darauf Marco Fenner ebenfalls per Kopf konnten das Ergebnis nicht mehr drehen. Aus.

Vor dem Spiel.

 

Heute zeigte Scheyern, was Fankultur ist. Hatte Ottobrunn doch einen 17-köpfigen Gesangsverein nach Scheyern geschickt und rumgeprotzt, das Aus-wärtsspiel zum Heimspiel gemacht zu haben - heute blieben sie sprachlos oder man konnte sie zumindest im eigenen Stadion nicht hören. Klasse!

Es begann schon mit dem Einmarsch vorm Stadion (s. Video a. Facebook).

 

Und dann diese Präsenz im Stadion. Das hat die gegnerischen Fans schon mal komplett ausgeschaltet und auch die Spieler vom TSV massiv beeindruckt.


Relegation ST Scheyern - TSV Ottobrunn 0:1

 

Alles war angerichtet. Wie immer ein sehr schönes Bild, der Einlauf mit unseren Kleinsten. Mittlerweile "Relegationstradition ;-)".

 

Das Spiel selbst begann dann sehr verhalten. Insbesondere unsere Jungs waren sehr auf Sicherheit

gepolt. So ging es ziemlich unspek-takulär mit einem 0:0 in die Pause..

 

Eigentlich ging es nach dem Wiederpfiff genauso weiter. Aber dann kommt der Ball in der 49. Minute im Strafraum irgendwie zu Andreas Huber. Der nimmt ihn aus der Drehung wuchtig Volley und knallt das Ding halbhoch rechts in die Maschen.

Da war für Ulli nix zu machen. 

 

Scheyern danach offensiver. Aber der letzte Punch fehlte. Da muss im Rückspiel nachgelegt werden. Bitter: Nico Seepe mit seiner Armverletzung schon schwer gehandicapt muss in der 72. Minute mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Platz. Zum Schluss hatte Lukas Berger beinahe noch den Ausgleich auf dem Fuß.

Sein Schuss endete leider am Innenpfosten. Pech. Jetzt geht es im Rückspiel um alles. In den letzten Spielen hatten wir es mit deutlich stärkeren Gegnern zu tun. Deswegen das Spiel abhaken und auf die eigenen Stärken konzen-trieren. Und alle Fans, die heute in irgendwelchen Aufgaben rund ums Spiel vergraben waren, werden Ottobrunn zum wahren Heimspiel machen. Auf geht's Scheyerer. Zeit Geschichte zu schreiben und allen zu zeigen, wo der wahre Hammer hängt!"

SpVgg Kammerberg - ST Scheyern 0:2

 

Endlich einmal ein Bilderbuch Start. Lukas Berger setzt sich in der 1. Minute mit High-Speed auf der linken Seite durch, flankt kurz vor der Grundlinie und Lukas Tretter nickt ein (ging leider so schnell, dass der Fotograf nicht hinterher kam ;-)


Danach sahen die vielen aus Scheyern angereisten Zuschauer, dass Kammerberg keineswegs ge-willt war, die Partie abzuschenken. Drückende Überlegenheit während des gesamten ersten Durchgangs. Unser Team stand zu dieser Phase des Spiels häufig viel zu tief. Da halfen auch die vielen lautstarken Aufrufe von Trainer Jürgen Schlemmer nichts.


Dann war Halbzeit. 0:1. Auf den anderen Plätzen stand es 0:0. Zu diesem Zeitpunkt war der STS in der Relegation.

 

In der zweiten Halbzeit ein völlig anderes Bild. Der STS jetzt viel offensiver. Es wurden mindestens drei hundertprozentige Chancen heraus-gespielt. Doch Max, Daniel und Lukas Berger konnten den zweiten Treffer


einfach nicht erzielen.

 

Spannung in der 69. Minute in Loh-hof. Der SV geht gegen Günding mit 1:0 in Führung. Damit war der STS raus! Gleichzeitig weitere Attacken der Scheyerer in Kammerberg. In der 74. Minute auf einmal die gute Nachricht aus Gerolfing. Moosburg erzielt das 0:1. Jetzt ist der STS wieder in der Relegation.

Von jetzt an sah man nur noch ner-vöse Zuschauer mit ihren Handys hantieren. 85. Minute 2:0 für Lohhof - gut für Scheyern. Dann aber der Anschluss durch Günding in der 87. Und immer noch nicht Schluss. Auch in der 87. Minute: Lukas Berger wird toll von Max Möbius in Szene gesetzt und erzielt das 0:2. Hausaufgaben gemacht. Aber was war auf den anderen Plätzen?


Minutenlanges Warten folgt. Die Spannung war kaum zu ertragen. Dann Jubel bei den Zuschauern, der sich sofort auf die Mannschaft übertrug. Tränen, Freude, Jubel. Es gab kein Halten mehr. Scheyern im Rausch!

 

Wieder einmal schafft der ST Scheyern eine Sensation!!!"



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ST Scheyern - FC Moos-inning 1:1

 

Auch heute sahen die Zuschauer wieder ein starkes Scheyerer Team. In einer völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit mit wenigen Torszenen konnte lange Zeit das 0:0 gegen einen starken Gegner gehalten werden. Aber Glück hat sie einfach nicht, diese Mannschaft.

Ein unglücklicher Rückpass von Max Möbius nutzte Daniel Böck in der 44. Minute zum 0:1. Ärgerlich, so knapp vor der Pause.

 

Nach dem Wiederanpfiff kam unser Team aus der Kabine, als wäre nichts geschehen. Mit zwei schnellen Toren durch Raphael Boser in der 50. und Mathias Hoiß in der 54. war die Mannschaft zurück im Spiel und ging


in Führung.

 

In der Folge zeigte der Tabellendritte dann, warum er dort steht wo er steht. Kluger Spielaufbau, viel Druck und in der 75. Minute dann letztlich der verdiente Ausgleich.

 

Schade. Aber am Ende sind die Bedingungen die gleichen. Ein von vier Punkten ist geholt. Jetzt muss

das letzt Spiel gewonnen werden. Und unsere Gegner aus Gerolfing und Günding dürfen nicht punkten.

 

Es bleibt als spannend bis zum letzten Spieltag. Wer hätte das zu Jahresbeginn noch für möglich gehalten?

FC Gerolfing - ST Scheyern 1:3

 

Das war jetzt mal anders als in vielen anderen Spielen. Rückstand - na und? Da kassiert das Team kurz vorm Halbzeitpfiff das 1:0. Oft kamen danach drei weitere dazu. Jetzt nicht mehr. Konsequent und konzentriert wurde weiter gespielt.

Gereift und irgendwie entspannt wurde der Gegner in der zweiten Halbzeit aufgemischt. Raphael Boser in der 51. Minute und dann drei Minuten später Marco Fenner mit seinem ersten Treffer in der Saison per Kopf. Klasse! Und weil es gerade so schön war, Raphael mit seinem zweiten Treffer in der 70. Auch wenn der FC danach noch das eine oder andere versuchte. Da ging nix mehr.

Spiele wie dieses hätte man sich in der Hinrunde gewünscht. Hinten kompakt und dann mit spielerischer Entwicklung nach vorne. 

 

Im ersten Durchgang war Schwabing die bessere Mannschaft. Routinierter Spielaufbau erzeugte Überlegenheit.

Das 0:1 dann in der 22. Minute. Nur leider nicht herausgespielt sondern per Ecke und vollstrecktem Kopfball

zentral ca. acht Meter vorm Tor. Dabei blieb es auch bis zur Pause. 

 

Im zweiten Durchgang dann viel Wille und Einsatz beim STS. Immer wieder schnell und steil vorgetra-gene Angriffe über die Linke Seite mit Lukas Berger und Daniel Koller brachten die ein oder andere klare Chance im gegnerischen Strafraum.

 

Gemacht hat das Ding dann erst good old Mathias Hoiß. Wunderbare Hereingabe von Lukas Berger und dann macht Mathias es so wie normalerweise nur er es macht. Danach weiter Bemühungen mit weiteren Chancen und ein Schiri, dem niemand das Wort "Nachspielzeit" erklärt hat. Insgesamt ein gutes, faires Spiel. Auch des Gegners.