Kontinuität beim ST Scheyern – Auch Florian Huber verlängert

 

Mit Florian Huber bleibt der Architekt der Erfolgsgeschichte von Scheyern Drei noch ein weiteres Jahr an Board.
„Ursprünglich hatte ich geplant, nach dieser Saison aufzuhören. Mich reizt aber die Aufgabe immer noch sehr, weil sich die Dritte in den Jahren seit Beginn ihrer Gründung von einer mehr aus älteren Spielern bestehenden Truppe in eine junge, ambitionierte Mannschaft gewandelt hat, die noch Potential hat, sich zu steigern. Ich möchte nächstes Jahr meinen Teil dazu beitragen, diese Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben, unabhängig davon, ob sich unser Traum vom Klassenerhalt erfüllt oder nicht. Und in den Gesprächen mit den Verantwortlichen und den Spielern habe ich das Vertrauen vermittelt bekommen, dass ich für die Bewältigung dieser Aufgabe weiterhin der Richtige bin.“
Nachdem mit Philipp Testera und Mathias Hoiß bereits die Trainer der Ersten und der Zweiten ihre Verträge verlängert haben, bleibt dem ST Scheyern damit das Trainerteam für alle drei Herrenmannschaften erhalten. Darüber freut sich der sportliche Leiter Thomas Sterr:
„Es ist ein Glücksfall, dass wir alle drei halten konnten. Auch wenn es sportlich nicht immer optimal läuft, sind wir mit der Arbeit unserer Trainer sehr zufrieden. Alle drei sind Eigengewächse, die seit der Jugend beim STS gekickt haben und hohe Identifikation mit dem Verein mitbringen.“
Die Kreisligamannschaft des ST Scheyern ist nach schwächeren Ergebnissen vor der Winterpause in Abstiegsgefahr geraten. Die Zweite mischt hingegen in der A-Klasse 4 im Aufstiegsgeschäft mit. Und die Dritte ist zwar Tabellenletzter, aber noch lange nicht so weit abgeschlagen, um den Traum vom Klassenerhalt in der A-Klasse 5 schon begraben zu müssen. Nur zwei Punkte fehlen zum rettenden Ufer.
Thomas Sterr blickt der Rückserie optimistisch entgegen: „Wir erhoffen uns, dass die vorzeitigen Vertragsverlängerungen unseren Mannschaften den nötigen Auftrieb für die Rückrunde geben und wir im Sommer Grund zu feiern haben werden!“

(von links): Stefan Koller (1. Vorstand), Florian Huber, Sepp Schreyer (1. Abteilungsleiter),  Thomas Sterr (Sportlicher Leiter)


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Mittelfeldplätze für STS-Teams in Rohrbach

Zum traditionellen Hallenturnier des TSV Rohrbach am Freitag, den 28. Dezemeber traten für den STS die 3. Mannschaft sowie die AH an, die in Gruppe A bzw. B an den Start gingen. Nachdem beide Teams in der Vorrunde Licht und Schatten zeigten, gelang es der Scheyrer Dritten immerhin in das Halbfinale einzuziehen, dort machte dem jungen Aufgebot jedoch der Gastgeber und spätere Turniersieger, die Rohrbacher AH, einen Strich durch die Rechnung. Im Spiel um Platz 3 hieß es deshalb noch einmal sich zu beweisen, leider musste man sich in einem nervenaufreibenden Siebenmeterschießen gegen Allershausen letztendlich geschlagen geben. Im Spiel um Platz 5 zog die Scheyrer AH um Mathias Hoiß ebenfalls den Kürzeren, man unterlag der Reserve aus Rottenegg mit 1:3 und beendet das Turnier auf dem 6. Rang.


Spektakel pur zur Winterpause -  Kopp lässt Ede-Stadion beben

 

Wow! Die Drei ist zurück! Nach unermüdlichem Kampf holt sich Scheyern III nach zuletzt einigen Pleiten in Folge wieder einen Punkt. Dabei fing es alles andere als gut an: Die Gäste aus Rottenegg führten bereits nach 15 Minuten mit 2:0, die Scheyrer Hintermannschaft agierte unterirdisch.  Trotz zweier schön herausgespielter Tore (Doppelpack Wilhelm) und dem damit verbunden Augleich blieb die Arbeit gegen den Ball vogelwild, bereits nach wenigen Sekunden musste man den gegnerischen Treffer zum 2:3 hinnehmen. Das ließ man jedoch nicht auf sich sitzen, noch vor der Halbzeit stellte Daniel Schäfer nach Standard zum abermaligen Gleichstand. 3:3. Sekunden nach Wiederanpfiff der Rückschlag: Ein hervorragend getretener Freistoß segelte unhaltbar in die Maschen, die Aufbruchstimmung auf Seiten Scheyerns war erstmal dahin. Nichtsdestotrotz zeigte die Mannschaft Herz, verteidigte nun disziplinierter und musste bis zur 91. Minute warten: Maxi Kopp mit wunderschönem Distanzschuss, Ausgleich, Freudensprünge, Freudentaumel, Abpfiff. Klasse, Jungs. Hervorzuheben ist neben - wie immer - seiner Leistung Robert "Robsi" Stolz. Er absolvierte am Sonntag sein 400. Spiel im Seniorenbereich, ihm gelangen 11 Tore. Glückwunsch auch dazu!

Auch gegen Oberhaindlfing nichts zu holen

 

Groß waren die Hoffnungen, nach längerer Zeit wieder etwas Zählbares mit nach Scheyern zu nehmen. Doch von Anfang an taten sich die Spieler von Florian Huber schwer, ins Spiel zu kommen. Nach gut 20 Minuten bekam man die Partie etwas unter Kontrolle, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen. Individuelle Fehler ermöglichten jedoch dem Gegner die ein oder andere gefährliche Aktion. Kurz vor der Pause folgte dann die kalte Dusche, als ein Scheyerer Spieler bei dem Versuch, in höchster Not zu klären, die Kugel ins eigene Tor bugsierte.

Nach der Pause konnte man der Mannschaft den Willen, die Partie zu drehen, nicht abstreiten. Der Gegner zog sich weit zurück und verlegte sich aufs Verteidigen. Das gelang ganz gut, weil unsere Jungs oft zu umständlich agierten und keine Lücke im gegnerischen Verbund fanden. Haindlfing zeigte sich dagegen bei Kontern stets gefährlich und einen davon schlossen sie 20 Minuten vor Schluss zum vorentscheidenden 2:0 ab. Danach sollte nicht mehr viel passieren, klare Chancen blieben aus und so sicherte sich Oberhaindlfing nicht unverdient den Heimdreier.


Scheyern III belohnt sich nicht für starke Leistung gegen den Tabellenführer

 

Der Tabellenerste aus Paunzhausen hatte in den ersten 20 Spielminuten erwartungsgemäß mehr Ballbesitz als Scheyerns Dritte, die als Vorletzter in den Spieltag ging. Nichtsdestotrotz kamen die Gäste kaum zu Chancen, da die Scheyrer Hintermannschaft konzentriert agierte und auch mit Hilfe prominenter Unterstützung in persona Sulzberger und Brandstetter wenig bis nichts anbrennen ließ. So war es eine Standardsituation, die Paunzhausen die 1:0-Führung ermöglichte: Eine scharfe Ecke auf den kurzen Pfosten konnte aus Scheyrer Sicht nicht konsequent genug verteidigt worden, Gästekapitän Reitmeier köpfte aus wenigen Metern ein. Der TSV Paunzhausen zog sich überraschenderweise weit zurück, SY3 übernahm die Kontrolle über das Spiel, gewann Zweikampf um Zweikampf und setzte offensive Zeichen. Folglich die Chance, das Spiel sogar zu drehen: Andi Felsl scheiterte jedoch kurz vor dem Pausentee mit der Doppelchance, jeweils stark in Szene gesetzt von Raphael Rakut. Zum Halbzeitpfiff ein schmeichelhaftes Ergebnis für die Gäste, in Hälfte 2 sollte jedoch nicht mehr viel passieren. Paunzhausen hatte meist den Ball am Fuß, zeigte sich jedoch wenig kreativ. Scheyern III hielt den Laden dicht, konnte in der Offensive jedoch keine Akzente mehr setzen und muss letztendlich mit einer knappen Niederlage duschen gehen. Die Mannschaft rutscht dadurch auf den letzten Tabellenplatz, hat allerdings ein Spiel weniger absolviert.


Scheyern III fordert Massenhausen einiges ab

Scheyern Drei trat mutig auf und ging durch Jonas Lachnit in der 19. Minute sogar in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kassierten die Schwarz-Gelben jedoch den Ausgleich. In der zweiten Hälfte blieb das Spiel trotz der Führung für Massenhausen in der 63. Minute noch recht lange offen. Massenhausen konnte den Sack nicht zumachen und Scheyern erspielte sich noch die ein oder andere Möglichkeit. Alles in Allem war Florian Huber mit der Leistung seiner Jungs sehr zufrieden, auch wenn es am Schluss keine Punkte gab.


Niederlage gegen Kirchdorf

Die Elf von Florian Huber startete nicht schlecht in die Partie, verlor aber nach dem 1:0 den Faden und wurde sichtlich nervös. Eine komplett unnötige Rote Karte brachte dann das Spiel komplett zum Kippen. Noch in der ersten Hälfte (28.min) kassierte man das 2:0. Scheyern verlor die Kontrolle und Mut dieses Spiel nochmals zu biegen - so fielen in der zweiten Hälfte weitere zwei Tore für die Kirchdorfer (68. und 83. min). Spiel abhacken, schütteln und nächste Woche zu Hause punkten!


Punkt gegen den TSV Au

Scheyerns Dritte startete sehr gut in die Partie, muss nach ein paar Großchancen auch in Führung gehen...aber wie es im Fussball so oft ist - machst du vorne die Dinger nicht - kassierst du hinten eins. So ging auch Au in der 34. Minute aus dem Nichts in Führung. Nur 10 Minuten später war der Fußballgott aber wieder auf der Scheyrer Seite. Durch ein Eigentor kam Scheyern zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang gelang sogar kurz die Führung durch Stefan Sterr....kurz deswegen, weil es nach 120 Sekunden wieder klingelte - und Au zum Endstand von 2:2 einschob. Wenn man die 90 Minuten betrachtet geht das Unentschieden schon in Ordnung. Für die Schwarz-Gelben wieder ein Punkt gegen den Abstieg!


Dritte kassiert Niederlage in Unterbruck

Auch wenn die Dritte durch Jonas Lachnit in der 13. Minute in Führung ging, war die Stärke des Teams aus Unterbruck schnell zu sehen. In der 16. und 33. Minute drehten die Gastgeber die Partie noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit wurden die Schwarz-Gelben überrollt. In der 47., 56. und 70. Minute klingelte es im Kasten. Wiederrum Jonas Lachnit verkürzte die Führung von Ampertal Unterbruck in der 77.Minute auf 5:2. Danach machte der FCA kurzen Prozess, in Minute 80 und 87 fielen die beiden letzten Treffer zum Endstand von 7:2.

Florian Huber nimmts dennoch gelassen, auf Grund des jungen Teams kann so eine Niederlage schon mal passieren. Aufstehen, Lernen und weiter gehts! Der nächste Dreier kommt bestimmt!


Huber-Elf unterliegt beim FSV

Ein kämpferisches Spiel sahen die mitgereisten Fans am Volksfestnachmittag im FSV-Stadion. In der 40. Minute wurde eine Flanke unglücklich beim Abwehrversuch verlängert und landete in den Maschen des STS-Tores. Nach der Halbzeit hatten taten sich die Scheyrer etwas schwerer ins Spiel zu kommen als der FSV und so klingelte es leider in der 57.Minute durch Nebojsa Simatovic wieder im Gästetor.

Scheyerns Dritte ließ sich davon aber nicht einschüchtern und kämpfte weiter bis dann in der 75. Minute Raphael Rakut nach einer Ecke zum 2:1 einköpfte. Jetzt war die zweite Luft und eine leichte Überlegenheit der Schwarz-Gelben zu spüren. Bis zum Schluss drängte man auf das 2:2, welches nach der starken zweiten Halbzeit nicht unverdient gewesen wäre. Das Tor gelang jedoch leider nicht - und wie es im Fußball so ist - machst du die Dinger vorne nicht - schepperts hinten. Der FSV machte in der Nachspielzeit durch Robert Petr den Deckel drauf.

Trotzdem riesen Respekt - wenn man bedenkt dass auf FSV-Seite auch Spieler aus der Bezirksligamannschaft ran mussten gegen die Jungs von SYIII! Weiter so!!


Dritte holt die nächsten Punkte

Unsere Jungs dominierten ganz klar die erste Halbzeit. Die erste Chance hatte dabei aber der Gast aus Tegernbach. Im direkten Gegenzug verwandelte Marc Steffen einen Steilpass von Max Kopp zum 1:0. Danach wurde die Führung souverän verwaltet. Immer wieder kamen gefärhliche Bälle auf das Tor der Tegernbacher. Ausgeglichener war die Partie in Halbzeit zwei, auch weil Tegernbach nun mehr in die eigenen Angriffe investierte. Der Sieg war den Scheyrern allerdings nicht mehr zu nehmen. Damit bestätigten die Männer von Florian Huber, dass der Sieg der letzten Woche kein Zufall war. Durch den Heimsieg kletterte SY3 als Aufsteiger ins Tabellenmittelfeld der A-Klasse 5!


Historischer Sieg der Dritten Mannschaft in der A-Klasse

Am dritten Spieltag schaffte die Dritte historisches. Der erste Sieg in der A-Klasse wurde perfekt gemacht. Nach zwei Niederlagen in den ersten Spielen ließ Maximilian Kaiser mit seinem Tor ein ganzes Dorf jubeln.

Scheyern war von Anfang an besser im Spiel als die Gastgeber aus Attenkirchen. In der 68. Minute belohnte Maximilian Kaiser nach einer Kombination von Fabian Moers und Markus Micki die Mannschaft mit dem einzigen Treffer in diesem Spiel. Das Team hat sich die Punkte hart erkämpft und ist nach dem ersten Dreier nun so richtig in der A-Klasse angekommen. Weiter so Jungs!!



Interview mit Florian Huber.

 

Hallo Florian, lass uns auch diesesmal mit einem Rückblick auf die vergangene Saison beginnen. Während der erste 18 Spieltage ging es immer zwischen Platz 2 und Platz 8 rauf und runter. Die letzten acht Spieltage dann konstant auf Platz 3. Hast Du eine Erklärung?

Generell sind wir in der Rückrunde einfach ins Laufen gekommen. Wir sind in nahezu jedem Spiel sehr selbstbewusst aufgetreten, hatten eine Achse, die die Mannschaft gezogen hat und haben nichts mehr liegen gelassen. Insgesamt hatten wir einen Punkteschnitt von 2,14. Das berechtigt zum Aufstieg in die nächsthöhere Klasse meiner Meinung nach.

Insgeamt habt ihr in der vergangenen Saison 47 Spieler eingesetzt. Ist das das Leid oder die Chance der 3. Mannschaft?

Ich würds eher als charakteristisch für eine dritte Mannschaft einordnen. Es kommen Spieler von der Ersten und Zweiten aus dem Urlaub, Verletzungspausen, Sperren usw. zurück und dann liegts doch nahe, dass sich diese Spieler in tieferen Mannschaften wieder Spielpraxis holen. Ich finde das auch gut, dass wir hier eine hohe Durchgängigkeit in den Mannschaften haben. Warum soll die Nummer 15&16 aus dem Kader der Ersten keinerlei Spielzeit erhalten an einem Wochenende? Das schürt nur Unzufriedenheit auf Dauer und den anderen Teams hilft das, wenn diese Spieler Gas geben. Und in 95 Prozent der Fälle wird auch Gas gegeben in den anderen Mannschaften. Da haben wir uns als Dritte schon ein gewisses Ansehen erarbeitet über die Jahre. Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass wir in der Dritten den höchsten Personalwechsel haben von den 3 Teams. Grundsätzlich soll der Wechsel so gering wie möglich gehalten werden, damit sich die Teams finden und Abläufe klar sind. Das wird mit Verlauf der Saison natürlich immer besser, weil meist dieselben Spieler aus der Zweiten zu uns stoßen. Nichtsdestotrotz werden wieder sehr viele Spieler für die Dritte auflaufen. Dies bleibt auch nicht aus. Wenn ein Spieler aus der Dritten in der Zweiten beginnt in HZ1 ist er 15 Tage gesperrt! Das ist Wahnsinn. Wir werden jeden Spieler den wir im Kader haben brauchen.

Ihr seid als Tabellendritter aufgestiegen. Von den 13 Mannschaften neben euch in der neuen Liga trefft ihr auf 10! erste Mannschaften. Seid ihr damit automatisch Abstiegskandidat Nummer 1?

Ich vergleiche die Situation der Dritten dieses Jahr mit der der Ersten Mannschaft vor 2 Jahren als sie in der Bezirksliga waren. Es ist ihre persönliche Champions League. Ein Klassenerhalt wäre eine Sensation und kann für den Verein nicht hoch genug bewertet werden. Wir werden alles dafür tun und stellen uns gerne diesem Wettbewerb. Ich habe absolut kein Problem damit als Abstiegskandidat Nummer 1 zu gelten.

Was wird die größte Herausforderung für dich als Trainer und für die Spieler in der neuen Liga?

Die Anforderungen an die Spieler werden natürlich steigen! Das Spiel ist schneller und vor allem körperlicher. Aber in der Vorbereitung konnte man schon sehen, dass wir im Potential Luft nach oben haben und bei diesem Tempo mithalten können. Ich bin überzeugt, dass wir Mannschaften finden werden die wir schlagen können. Wir müssen es nur durchziehen die komplette Saison. Mentalität schlägt Talent im Laufe einer langen Saison. Hier gilt es anzusetzen.  

Welchen Schwerpunkt werdet ihr im Training setzen, um auf diese Herausforderungen zu reagieren?

Eine gewisse Grundausdauer müssen die Spieler selbst mitbringen. Anders geht es auch im unteren Amateurbereich heutzutage nicht mehr. Wir trainieren in vielen Spielformen mit verengten Raum um den Spielern Zeit und Handlungsdruck zu geben. Nichts anderes also, was im Spiel nun auf sie zukommt.

Gibt es Veränderungen in der Mannschaft? Sind neue Spieler hinzugekommen? Habt ihr Abgänge?

Wir haben vor der Saison drei Trainingskader festgelegt für jede Mannschaft. Insofern wurde der Dritten mehr Spieler zugeordnet, was auch sehr hilfreich ist. Wir haben mit Raphi Rakut, Dominik Weigele (je MTV II), Markus Micki (FV Obereichstätt) und Lars Biefang und Andi Felsl (Hettenshausen II) 5 neue Spieler bekommen. Die A-Jugend Spieler die nun in den Herrenbereich kommen, sind zunächst überwiegend beim Hias. Wir werden zum Saisonauftakt sehen wer sich durchsetzt und wer zunächst bei uns spielt. Aus diesen Veränderungen gilt es dann schnellstmöglich eine funktionierende Mannschaft zu formen. Dass dies bei einer Dritten etwas länger dauert liegt in der Natur der Sache, weil die Erste und Zweite natürlich auch viel experimentieren in der Vorbereitungsphase und sich möglichst viele Spieler anschauen wollen.

Bisher funktionierte der Austausch mit der zweiten Mannschaft hervorragend. Könnt ihr dieses Modell fortführen oder ändert sich etwas?

Logo! Wie schon oben erwähnt halte ich es für sehr wichtig, dass wir eine hohe Durchgängigkeit in den Mannschaften haben. Die Zweite ist der Unterbau der Ersten und wir der Unterbau der Zweiten. Wenn dann Spieler der Zweiten aus Verletzungen kommen ist es doch logisch, dass sie nicht 90 min bei der Zweiten auf der Bank sitzen sondern sich bei uns für höhere Aufgaben empfehlen sollen.

Ihr beginnt mit einem Auswärtsspiel gegen den TSV Paunzhausen. Die standen letztes Jahr nur einen Platz hinter unserer zweiten Mannschaft. Und Paunzhausen ist immer ein schwieriges Pflaster. Gleich zu Beginn eine Standortbestimmung?

Ich habe mich gefreut als der Spielplan veröffentlicht wurde und ich unser Auftaktspiel gesehen habe. Ich habe da ein legendäres 5-4 unserer Ersten Mannschaft damals im Kopf auf den Weg in die Kreisklasse. Und jetzt fährt dort die Dritte hin. Surreal. Wir fahren dort komplett ohne Druck hin und spielen das dann mal und dann schau ma. Holen will ich prinzipiell in jedem Spiel was Zählbares, sonst wäre ich fehl am Platz und in diesem Sport. Aber Standortbestimmung ist es keine, da Paunzhausen schon im vorderen Drittel zu finden sein dürfte.

Dein ganz persönlicher Wunsch für die neue Saison?

So viele Punkte wie möglich holen und dann hoffe ich, dass es für den Klassenerhalt reicht. Sollte das wirklich passieren kannst du im Vorstand gleich ausrichten, dass wir ein neues Vereinsheim brauchen. Das alte reißen wir dann ab. ;-)

Das ist noch eine wichtige Info für unseren Bürgermeister. Der muss jetzt natürlich ordentlich Gas geben beim neuen Sportzentrum ;-)

Florian, vielen Dank für das Interview und dir und der Mannschaft alles Gute für die neue Saison.